7 Gesundheitstipps für Golfspieler und solche, die es werden wollen

Tipp 1: Regelmäßiges Golfspiel

GolfspielerEine Studie des Hartl-Resorts in Griesbach hat heraus gefunden, daß Golf-Spielen eine hocheffektive Vorbeugung von Stoffwechsel- und Herz-Kreis-Lauf-Erkrankungen darstellt. Auch wenn die Bälle erst nach vielen Fehlschlägen ins Loch gehen - der gesundheitliche Effekt bleibt gleich, bzw. ist sogar noch höher. Die langen Strecken, die Golfer während einer 18-Loch-Runde laufen, der ständige Aufenthalt an der frischen Luft und der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung sind ideal für das körperliche Fitneß-Training. Zwei 18-Loch-Runden pro Woche sind laut Studie der beste Weg zu dauerhaftem Wohlbefinden.

Tipp 2: Mental Balance anstatt Über-Eifer

Laut Griesbach-Studie hängt die gesundheitsfördernde Wirkung des Golf-Sports auch von der psychischen Einstellung des Spielers ab. Wer sich unter Erfolgsdruck stellt, hat weniger davon. Dabei eignet sich gerade Golf, wenn man es entspannt angeht, hervorragend zum Abbau von Streß und Leistungsdruck. Der sportliche Erfolg stellt sich dann automatisch ein. Golf-Profis wissen um den Zusammenhang zwischen seelischer Ausgeglichenheit und einem wunderbaren Flight. So ist bekannt, daß Tiger Woods nach den Regeln der Zen-Gymnastik trainiert. Fitneß-Center in Golfplatz-Nähe bieten oft schon ein spezielles Golf-Mental-Training mit einer Mischung aus Yoga und Tai Chi an. Für Golf-Urlauber könnten hier auch die besonderen Angebote in den asiatischen Golf-Resorts von Interesse sein.

Tipp 3: Ganzheitliche Bewegungen

GolfspielerinDas Besondere am Golf-Abschlag ist die Drehung mit dem ganzen Körper. Ob halb oder ganz gedreht, im Ideal-Fall werden praktisch alle Muskeln des Körpers beansprucht. Wer das nicht gewohnt ist, setzt meist Bewegungs-Blockaden, wo keine sein sollten. Auch wer zuviel und zu einseitig trainiert, erzeugt im Körper eher unerwünschte Reaktionen wie den "Golf-Ellenbogen", Gelenkbeschwerden und Sehnen- oder Muskelentzündungen. Die Anleitungen der "Pros" konzentrieren sich auf den richtigen Swing des Golf-Schülers und vermeiden damit unerwünschte Nebenwirkungen.

Tipp 4: Der Gesundheits-Check

Die Körperdrehung beim Abschlag stellt eine besondere Beanspruchung für die Wirbelsäule dar. Golf-Einsteiger, die unwissentlich eine latente Rückenschädigung ins Spiel bringen, riskieren unangenehme Überraschungen. Ein gründlicher Check der Wirbelsäule und des Rückenmarks ist deshalb jedem Golf-Einsteiger anzuraten. Auch Blutdruck und Herzfrequenz sollten auf eventuelle Risiken gecheckt werden.
Besonders vor Reisen in klimatisch ungewohnte Regionen sollte der Check von Stoffwechsel und Kreislauf wiederholt werden. Empfehlenswert ist auch eine gründliche Ernährungsberatung zur Vorbereitung auf die kulinarischen Besonderheiten der Urlaubs-Region.

Tipp 5: Kein Caddy ohne Wasserflasche

WasserVier Stunden für eine 18-Lochrunde, das ist eine lange Zeit für den golfspielenden Körper. Er verliert währenddessen nicht nur eine Menge Kalorien sondern auch ein bis zwei Liter Flüssigkeit. Beim Golfurlaub in warmen Ländern gehört die große Wasserflasche zum unbedingten Muß in der Golf-Ausrüstung. Auch ein kleiner Snack für zwischendurch sollte noch Platz auf dem Caddy oder Golfcart finden.

Tipp 6: Gute Kleidung schützt vor bösen Folgen

Die meisten Golfresorts bitten ihre Gäste um die Einhaltung einer bestimmten Kleiderordnung. Der Vorteil: Ein Sonnenbrand nach stundenlangem Spiel mit nacktem Oberkörper kann gar nicht erst riskiert werden.
In den nördlichen Regionen sollte man auch niemals ohne Regenjacke, Pullover und Schirm auf das Green ziehen. Besonders auf den britischen Inseln, in Skandinavien und Island kann sich ein strahlend blauer Himmel innerhalb Minuten in ein düsteres Regenszenario verwandeln. Und es wäre ja ärgerlich, wenn man eine vollständige Golf-Runde mit einer Woche im Krankenbett bezahlen müßte.
Wer sich über die Wetter-Tendenz informieren will, findet auf dieser Seite Vorhersagen für Golfplätze in Deutschland und Europa:
http://www.wetter.com/golf/

Tipp 7: Spielen bis ins hohe Alter

Das Golf-Spiel ist eine der wenigen Life-Time-Sportarten und kann ohne größere Risiken bis ins hohe Lebensalter betrieben werden. Unser letzter Tipp lautet deshalb schlicht: Hören Sie nicht auf. Neben der allgemeinen körperlichen Fitneß, die mit Wanderungen über Green und Fairways stabilisiert wird, wirkt Golf auch Alterserscheinungen entgegen. So hält das Knobeln über Spiel-Strategien und die hohe Konzentration beim Abschlag auch den geistigen Apparat in Schwung.

Und hier noch ein paar gesunde Links:

Studie des Hartl-Resort

http://www.hartl.de

Golf aus sportmedizinischer Sicht

http://www.golfplus.de

"Think positive" - Artikel über gesunde und weniger gesunde Einstellungen beim Golf-Spiel auf Golf-Time online.

http://www.golftime.de


© copyright 2010